Körperarbeit

Symbolsprache des Körpers verstehen lernen

Unser Körper ist ein sehr feines Instrument und sendet uns viele Signale. Diese Symptome zu deuten und Hintergründiges wahrzunehmen, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Gesundung. Überhören wir diese Zeichen, können die Symptome immer stärker werden oder chronisch. Erst wenn wir erkennen, dass etwas in Disharmonie geraten ist, können wir entgegenwirken. Die Angst, dass uns unsere Selbstheilungskräfte verlassen, ist oft hemmend für den Heilungsprozess. Diese Ängste wieder in Vertrauen wandeln, ist ein sehr wichtiger Schritt in meiner Arbeit.

Sind wir mit unserem Körper eng verbunden, können wir früher die Zeichen wahrnehmen und die Symbolsprache des Körpers verstehen lernen. Dies hilft uns, immer mehr Eigenverantwortung zu übernehmen und unsere Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.

 

Das Körpersystem in seiner Ganzheit zu erfassen und es in Verbindung mit seelischen Blockaden und geistigen Denkmustern zu bringen, ist mir ein Anliegen. Die Kommunikation zwischen Körper, Geist und Seele betrachte ich als ganzheitlich heilend, deshalb ist es mir wichtig, alle drei Ebenen im Prozess mit einzubeziehen.

 

Dr. Rüdiger Dahlke befasst sich schon lange mit den psychosomatischen Zusammenhängen der Krankheiten und seine Werke haben grossen Einfluss auf meine Arbeit. Das Buch "Krankheit als Symbol" kann ich für jede Hausapotheke empfehlen. Auch das Wissen von Dr. Viktor Frankl fliesst stark in meine Arbeit ein.

 

Der Körper arbeitet auf Hochtouren und sucht bei Störungen immer nach ausgleichenden Möglichkeiten, auch durch Krankheiten und körperliche Beschwerden. Unterdrücken wir z.B. unsere Wasserenergie (Gefühle, Tränen), sucht unser Körper neue Wege - der Wasserhaushalt kann ins Ungleichgewicht kommen. Wasser staut sich an, "gefriert" ein, wird fehlgeleitet oder wird schlecht gefiltert. Sätze wie "starke Menschen weinen nicht" oder "Was, jetzt musst du schon wieder auf die Toilette, du warst doch eben", "Gefühle zeigen ist etwas für Weicheier" etc. können uns als Kind verunsichern und wir verlieren das Vertrauen in unsere Gefühle und in unseren Körper.

Körperliche Symptome können erst Jahre später auftauchen und uns auf diese Unstimmigkeiten und verfestigten Glaubenssätze hinweisen. Diese Glaubenssätze zu lösen und das Vertrauen in unsere Wahrnehmung zu stärken, ist das Ziel.